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Geschichte
Seit mehr als acht Jahrzehnten steht der Name Steigenberger für europäische Spitzenhotellerie. 1930 von Albert Steigenberger gegründet, wurde das Familienunternehmen 1985 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, an der die Familie Steigenberger bis 2009 den überwiegenden Anteil von 99,6 Prozent hielt. Heute ist der wirtschaftliche Eigentümer des Unternehmens Herr Hamed El Chiaty.
Verschachtelte Portlets
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1930
Albert Steigenberger, Kaufmann aus Niederbayern, übernimmt das Gründungshotel in Baden-Baden, den Europäischen Hof.
1940
Albert Steigenberger erwirbt den Frankfurter Hof in Frankfurt am Main. Das Haus wird nur vier Jahre später durch die Bomben des 2. Weltkrieges zerstört. Im Jahr 1948 erfolgt die Wiedereröffnung mit zunächst 20 Betten und fünf Jahre später ist das erste Haus am Platze wieder vollständig aufgebaut.
1949-1958
Steigenberger übernimmt die Häuser Badischer Hof in Baden-Baden (1949) und Ritters Parkhotel in Bad Homburg (1950). Albert Steigenberger wird von seinem Sohn Egon unterstützt. Zum Unternehmen kommen weitere Häuser hinzu: das Palasthotel Mannheimer Hof in Mannheim (1956), das Grandhotel Axelmannstein in Bad Reichenhall (1956), das Graf Zeppelin in Stuttgart (1957) und der Duisburger Hof in Duisburg (1958).
1958
Der Firmengründer Albert Steigenberger stirbt. Sein Sohn Egon übernimmt die Gesellschaft und führt die Geschäfte weiter. Er bereitet die Gesellschaft auf die Herausforderungen der Zukunft, wie den Flugverkehr, die Internationalisierung und den Ferientourismus, vor.
1958-1970
Das Unternehmen expandiert. 1960 werden die Flughafenrestaurants in Frankfurt eröffnet.
1972
Egon Steigenberger erwirbt die Hotelberufsfachschule in Bad Reichenhall zur Förderung des eigenen Nachwuchses auf höchstem Niveau. Tochtergesellschaften entstehen: die Frankhof-Kellerei in Hochheim am Main, die *H*E*A*D* GmbH für die Einrichtung und Ausstattung von Hotelbetrieben und die Steigenberger Consulting GmbH, Beratungsfirma für die Bereiche Hotelwesen und Tourismus.
70er Jahre
Steigenberger entwickelt neuartige Ferienhotels und Urlaubskonzepte mit Animation, Sport-, Kultur- und Gesundheitsprogrammen. Die Prototypen entstehen im Bayerischen Wald: in Lam und in Grafenau. Bis zum Ende der 70er Jahre kommt eine Reihe namhafter Hotels hinzu: in bekannten Kurorten wie Bad Kissingen und Bad Neuenahr oder am neuen Luftfahrt-Drehkreuz Europas, am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen.
80er Jahre
50-jähriges Firmenjubiläum.
Es werden weitere Hotels in die Gesellschaft aufgenommen: zum Beispiel Häuser in Berlin, Baden-Baden, Bonn sowie Saanen-Gstaad und Davos in der Schweiz.
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1985
Egon Steigenberger stirbt. Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, an der die Steigenberger-Familie 99,6 % der Anteile hält.
90er Jahre
Die 90er Jahre sind die expansionsreichste Zeit des Unternehmens. Mehr als 40 neue Häuser werden eröffnet bzw. übernommen. Steigenberger engagiert sich in Österreich mit fünf Hotels. Die Zahl der InterCityHotels wächst auf 16, und im Norden Deutschlands stehen die ersten Ferienhotels der Gesellschaft für Ostsee-Urlauber offen. Am Frankfurter Flughafen wird ein zweites Haus eröffnet und Steigenberger übernimmt das Management des Gästehauses der Deutschen Bundesregierung auf dem Petersberg.
2003
5.446 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von 441,3 Mio. €.
2004
4 Hotels werden im Jahre 2004 neu eröffnet bzw. übernommen: Die InterCityHotels Hamburg Hauptbahnhof, Düsseldorf und Halle-Neustadt sowie das Steigenberger Hotel Fürst Leopold in Dessau.
2005
Steigenberger feiert 75. Firmenjubiläum. Keine andere Hotelgesellschaft in Deutschland kann auf so eine lange Historie als Familienunternehmen zurückblicken.
2006
Steigenberger eröffnet sein erstes Haus in Italien, das Steigenberger Hotel Therme Meran. Außerdem seit Anfang April im Portfolio: das Steigenberger Hotel de Saxe am Dresdner Neumarkt, vis-à-vis der Frauenkirche. Am 1. Juni geht zudem das Steigenberger Strandhotel im Herzen des Ostseebads Zingst an den Start.
2008
Die Steigenberger Hotel Group präsentiert ihre Unternehmensstrategie 2013+. Im Mittelpunkt stehen die Themen Qualitätsführerschaft, Expansion und Ertragssteigerung.
2009
Herr Hamed El Chiaty wird neuer wirtschaftlicher Eigentümer der Steigenberger Hotels AG.