Die meisten der Bäder entstanden vor mehr als hundert Jahren aus kleinen Fischerdörfern. Typisch sind für viele Orte zwei- und dreigeschossige Hotels, Pensionen und Villen mit verschnörkelten Türmchen, kunstvoll verzierten Loggien und korinthischen Säulen, kurz Bäderarchitektur genannt. Diese Architektur ist der Schatz der Ostseebäder Mecklenburg-Vorpommerns. Sie hat Könige und Kaiser, zwei Weltkriege und die DDR überlebt. Mit ihr blieb viel vom Charme der großen Vergangenheit erhalten, sie gibt den Ostseebädern des nordöstlichsten Bundeslandes ein unverwechselbares Gesicht.

© Marco Polo