Sie werden sich wundern über die Betriebsamkeit, die in den vielen Innenstädten des Ruhrgebiets herrscht, wenngleich sich die typischen Fußgängerzonen mit ihrem Angebot nicht von denen in anderen deutschen Städten unterscheiden.
Zwischen Duisburg und Dortmund im Kern des Ruhrgebiets stehen Ihnen drei unterschiedliche Möglichkeiten zum Shoppen zur Verfügung: in den Fußgängerzonen der Innenstädte, in den großen Einkaufszentren in Randlage und in den kleinen Stadtteilen jenseits des Trubels.
In den großen Städten wie Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund werden Sie sich sofort zurechtfinden. Übersichtlicher und ruhiger wird es dann in den etwas kleineren Städten wie Castrop-Rauxel. Das Geschäftstreiben gruppiert sich hier um den alten Markt, auf dem es sogar Parkmöglichkeiten gibt. Bottrop und Recklinghausen bieten sich gleichermaßen an.
Einkaufen XXL und alles unter einem Dach bieten die Einkaufszentren des Reviers. Das jüngste und weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Einkaufszentrum ist die »Neue Mitte Oberhausen«, das CentrO. 80 Fußballfelder groß ist das Gelände, auf dem sich seit 1996 Shopping- und Freizeitmöglichkeiten groß dimensioniert nebeneinander befinden. Gebaut wurde es in etwa in der geografischen Mitte von Oberhausen auf einer Recyclingfläche. Sind die 3 km Ladenfronten mit den 200 Geschäften abgelaufen, lädt die lange Promenade zum Verschnaufen ein.
Ein recht kompaktes Einkaufszentrum findet sich in Mülheim an der Stadtgrenze zu Essen: Das Rhein-Ruhr-Zentrum ist eines der älteren Generation und sehr engagiert, eine angenehme Einkaufsatmosphäre zu bieten.
Drei Anregungen fürs Shopping vor Fachwerkkulisse: Der kleine Stadtteil Werden im Essener Süden ruht zu Füßen der imposanten Abteikirche. Auch in den verwinkelten Gässchen von Essen-Kettwig lassen sich in aller Ruhe Buchläden und Boutiquen durchstöbern. Ähnlich in Hattingen: Die Geschäfte sind in den historischen Fachwerkhäusern aus dem ausgehenden Mittelalter untergebracht.


